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Antoniuskapelle Arzdorf
Antoniuskapelle Arzdorf

Wir freuen uns, Sie auf unserer Webseite begrüssen zu können. Der Antoniusverein Arzdorf ist ein Zusammenschluss an Interessierten, die die Antoniuskapelle in Arzdorf mit unterhalten wollen, dabei aber auch soziale und caritative Zwecke in der Gemeinschaft Arzdorf und Wachtberg unterstützen

 

Die Kirche war seit jeher Dorfmittelpunkt  

und soll so auch erhalten bleiben.   

 

Wir dürfen annehmen, dass es die Sorge um das eigene Seelenheil war, die den Ritter Heinrich von Hüchelhoven, unter anderem Burgherr zu Adendorf und seine Frau Margaretha sowie ihre Nachkommen um die Wende vom 14. zum 15. Jahrhundert veranlassten, in dem kleinen Ort Arzdorf eine Kapelle zu stiften (siehe unter Die Antoniuskapelle). Denn hierzu mußten sie aus Gründen der unterschiedlichen weltlichen und kirchlichen Zugehörigkeit von Arzdorf zuvor die Zustimmung des Abtes von Steinfeld und des Pfarrers von Fritzdorf einholen. Sie statteten das zu Ehren der Muttergottes sowie der Heiligen Stanislaus, Antonius und Servatius errichetete Gebäude mit jählichen Renten aus, für die der Pastor von Fritzdorf montags, dienstags und samstags eine heilige Messe zu ihrem und ihrer Verwandten Gedächtnis lesen sollte. Eine zusätzliche Rente setzten sie für die Beleuchtung und die Unterhaltung des Kapellenbaues aus.

300 Jahre später, nach den vielen kriegerischen Auseinandersetzungen des 17. Jahrunderts, war die Kapelle jedoch schon zerfallen. Und so ließ der damalige Burgherr zu Adendorf, der Graf von der Leyen, 1732 eine neue Kapelle mit drei Altären errichten, die zum Jahresende 1741 geweiht wurde.  

Das nach dem Ausbau der Essig-Mehlemer Chaussee direkt an einer viel befahrenen Kreuzung gelegene Gotteshaus wird heute gemeinhin nur noch Antoniuskapelle genannt. Das 17,35 m lange und 7,20 breite Bauwerk umschließt einen hellen Innenraum, der 100 - 120 Besuchern Sitzplätze bietet. Damit ist es eigentlich schon eine kleine Kirche.

Vorbei sind jedoch die Zeiten der Wochentagsmessen aus der Stiftungszeit. Und auch die späteren Messen am Samstag und am Sonntag, bei denen bis in die 1980er Jahre die Kapelle leidlich gefüllt war, finden heute nicht mehr statt. Dies sei geschuldet dem Priester- aber auch dem Besuchermangel.  

Lediglich zur Antoniuskirmes um den 17. Januar und auch zu Ernetedank gibt es noch regelmäßige heilige Messen. Nichts desto trotz bemühen sich einige Unentwegte und seit Jahren der Antoniusverein Arzdorf nicht nur um den Erhalt der Kapelle, sondern sie wollen diese als Haus des Gebetes auch weiterhin mit Leben füllen. Die Kapelle ist täglich geöffnet und lädt zu einem kurzen Gebet ein, zu den Andachstzeiten ist auch der Innenraum zugänglich. Schauen Sie doch einmal vorbei.

Wer sich auch engagieren will, kann sich melden, wir freuen uns auf Ihre rege Teilnahme  

Wir freuen uns über Ihre Nachricht.

 

Kontakt:

admin@antoniusverein-arzdorf.de